
Aktuelle Informationen
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir als die Beteiligungsgesellschaft der H&W Gruppe möchten Sie recht herzlich willkommen heißen und werden Ihnen liebend gerne unsere Firmenphilosophie und die Motive unseres Daseins und Handelns näher erläutern.
Laut UN wird die Weltbevölkerung in den nächsten 30 bis 40 Jahren um weitere 2 Milliarden Menschen wachsen; die Mittelschicht in den sogenannten Schwellenländern wird größer, wodurch die Nachfrage nach Grundbedarfsgütern wie Essen, Trinken und Energie um ca. 70 Prozent ansteigen wird. Die schlimme Katastrophe in Japan und die Prognose der UN wird sich auch auf unseren Markt negativ auswirken. Unsere Interessen und Motive sind daher einfach und plausibel zu erklären: Wir werden Projekte mit land- sowie forstwirtschaftlichen Betrieben ins Leben rufen, welche modernisiert und nachhaltig auf ökologische Vieh- und Land-/Forstwirtschaft betrieben werden. Diese Flächen bzw. Betriebe werden ergänzt mit sämtlichen Möglichkeiten der Nutzung erneuerbarer, alternativer und sauberer Energien, so dass diese Projektgesellschaften energieunabhängig wirtschaften können. Eine enge Kooperation mit angrenzenden Dörfern, Städten und Gemeinden wird gesucht, so dass Arbeitsplätze erhalten bzw. weitere geschaffen und Bauaufträge / Investitionen / Steuergelder / Lohnnebenkosten in unserem schönen Land vergeben bzw. verbleiben werden.
Diese Betriebe werden in den nächsten Jahren jeweils auf eine Bewirtschaftungsfläche von mindestens 10.000 Hektar ausgebaut. Dadurch sind wir in der Lage, auch eigene kleine Nahrungsmittelproduktionsketten selbst aufzulegen und marktunabhängig auszulasten.
Warum wollen wir das?Wir leben in Zeiten des Zentralismus, unsere Nahrungsmittelrohstoffe „fahren“ hunderte von Kilometern durch Deutschland oder Europa, bevor daraus Lebensmittel entstehen, die dann wieder hunderte Kilometer durch Europa zu den Handelsketten transportiert werden müssen. Leider wissen die Verbraucher und die Bauern nicht immer, was wir/sie da genau einkaufen, ob es Lebens-, Futter- oder Düngemittel sind. Der Verbraucher stellt sich nun oft die Frage: „Sind diese mit Chemikalien verseucht/versetzt oder wurden gesundheitsschädliche Düngemittel eingesetzt, und wie wurden die Tiere gehalten..?“
Rohmilch z.B. wird stellenweise aus 500 Kilometern Entfernung vom Bauern zur Molkerei gebracht, um daraus Milch, Sahne, Rahm, Butter und Käse herzustellen. Sie werden sich jetzt fragen, was dieses mit H&W zu tun hat!?
Sehen Sie:In Zeiten hoher Benzin-/Diesel-; Energie- und Lebenshaltungskosten müssen wir uns wieder dezentralisieren. 1/4 bis 1/3 der Lebensmittelpreise entstehen durch die anfallenden Logistik- und Transportkosten und diese werden in der Zukunft noch teurer sein. Wenn wir heute z.B. einen Bauernhof kaufen, wird unsere Ernte durch den Zwischenhandel in alle Welt verkauft. Wir dagegen müssen dann fremde Saat-, Futter- und Düngemittel vom Zwischenhandel zurück kaufen, von deren Herkunft wir nichts wissen oder dessen Zusammenstellung oftmals unklar ist. Die Landwirtschaft leistet einen bedeutenden Beitrag zu den Zukunftsaufgaben Nachhaltigkeit und Entwicklung und produziert dafür öffentliche Güter und Dienstleistungen, die allerdings über das normale Funktionieren der Märkte nicht angemessen vergütet werden. Daher gehen immer mehr Bauern weg von der Sicherung der Primären- Agrarwirtschaft und werden zu Energiebauern, da man für Milch weniger vergütet wird als für normales Selterwasser im Laden.
Wir wollen Schluss machen mit dem ganzen Gerangel und Abhängig sein, über aufpassen müssen Hier und Kontrollorgan dort. Noch vor 40 Jahren legte jeder Bauer 10 % der Ernte zur Seite, als neues Saatgut für das kommende Jahr. Jede größere Stadt hatte eine Molkerei, auch Meierei genannt, sowie eine eigene Brauerei oder Kornhaus. Jetzt wird alles durch die Gegend gefahren, und kostet mehr Geld als gedacht.
Wenn heute bei der Produktion von Käse etwas Negatives festgestellt wird, schmeißt man Tonnen an Rohmaterial einfach weg. Würde dieses bei einem kleinen Betrieb passieren, wäre es nur „eine“ Tonne.
Heute müssen es maximale Gesellschaftsrenditen auf Kosten der Gesundheit und der Natur sein!Krankheiten wie hoher Blutzuckerspiegel, überhöhter Blutdruck oder Allergien entstehen; sorgen zwar dafür, dass die Ärzte damit Geld verdienen und Finanzämter Gewinnsteuern erhalten, aber die Kosten für das Gesundheitssystem explodieren. Darüber denkt man leider nicht mehr nach. Auch hat man oft vergessen, dass wenn man Schulden macht, diese wieder 100%ig begleichen zu müssen.
Unsere Rohstoffe und Produkte werden wir so herstellen, dass man davon nicht mehr krank werden kann. Ökologie ist uns wichtiger als der totale Gewinn des Unternehmens. Wir sind uns ganz sicher, dass die Abnehmer dieses honorieren werden. Die Produktionskosten werden zwar höher liegen; den Tieren gewährt man aber ein zufriedeneres und gesünderes Leben und die Umwelt wird geschont. Deshalb sind wir mit jährlichen Gesellschaftsrenditen unterhalb der 15 Prozentgrenze zufrieden! Die Entwicklung des ländlichen Raums kann zur Befriedigung der Bedürfnisse der Wirtschaftszweige und ländlichen Gebiete beitragen. Arbeitsplätze werden gehalten und weitere geschaffen; Bauaufträge gehen an die Betriebe Vorort und Investitionen verbleiben in der Bundesrepublik, so dass Steuern und Abgaben in unserem schönen Land verbleiben.
Wir werden die Betriebe nachhaltig führen, die primäre Agrarwirtschaft vollziehen und klug die Betriebe mit Möglichkeiten der Energiegewinnung über erneuerbare/alternative/saubere Energien bestücken, so dass logisch planbar unsere Kapitalgeber und Anleger ihr Anlagekapital von uns inflationsgeschützt zurück erhalten und um Dividendenausschüttungen gewährleisten zu können.
Wir vertreten die Meinung, dass alle, die mit reden wollen, auch was dafür tun müssen; aber auch, dass die, die etwas tun, auch was dafür bekommen müssen.
Für uns steht Ehrlichkeit und Qualität an erster Stelle. Für uns ist nicht wichtig „konventionell oder Öko“ sondern respektvoll. Tiere, die konventionell gehalten werden, haben es nicht verdient, in Reih und Glied beim Schlachten ihrer Artgenossen zu zugucken, dass gilt eben auch für ökologisch gehaltene Tiere. Ob Konventionell oder Öko, man müssen eben nicht unbedingt chemische Düngemittel sein; es können in beiden Fällen auch biologische genommen werden. All das sind Punkte, mit denen wir uns bei der H&W Gruppe professionell befassen, und es gibt natürlich noch viele weitere.
Wir wollen aber nicht reden, sondern endlich mal anfangen, was zu tun und zu verändern.Unsere Land- und Forstwirtschaften sollen einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Naturressourcen leisten und konkrete Antworten auf die großen Herausforderungen wie Bewältigung des Klimawandels, extreme Wasserknappheit, Umweltschutz und Schutz der biologischen Vielfalt sowie räumliche Entwicklung geben. Dazu laden wir Sie recht herzlich ein, mit uns zusammen diese Welt ein kleines bisschen besser zu machen.
Ihre Geschäftsleitung
der H&W Agrar & Energiefonds Beteiligungs
UG (haftungsbeschränkt) & Co. RWV KG









